Was ist laido?

Mit dem Beginn der Edo-Periode im Jahr 1603 begann nach Jahrzehnten furchtbarer Bürgerkriege in Japan eine Zeit des Friedens und der Stabilität.
In dieser Zeit gewann das philosophische und spirituelle Gedankengut des Zen-Buddhismus und Taoismus zunehmend an Einfluss auf die japanische Kriegerklasse, die Samurai.

Der Samurai Hayashizaki Jinsuke Shigenobu (ca. 1546-1621) lehrte in seiner Schule Iai-Jutsu: das schnelle Ziehen des Schwertes und Kontern auf einen unerwarteten Angriff. Mit dem Einfluss des Zen-Buddhismus wurden, neben der Beherrschung der Schwerttechniken, die Schulung des Geistes, die Konzentration, die Charakterschulung, die Überwindung des Ego und damit die Einheit von Geist, Schwert und Körper (ki ken tai ichi) immer
wichtiger. Das Ziel des Kampfes mehr und mehr darin, den Kampf zu beenden, ohne das Schwert überhaupt ziehen zu müssen. Der Legende nach soll sich Hayashizaki Jinsuke Shigenobu die Natur des
Schwertkampfes während einer Meditation eröffnet haben. Auf seinen Iai-Stil, Hayashizaki-Ryu, berufen sich viele nachfolgenden Stilrichtungen, so auch die heute am weitesten verbreiteten Stile: Muso Shinden Ryu und
Muso Jikiden Eishin Ryu.

Mit der Meiji-Periode im 19. Jahrhundert wurde das Tragen von Schwertern in Japan verboten. Damit kam die Entwicklung und Ausübung der Schwertpraktiken fast vollständig zum erliegen und viele Iai-Stile
gerieten in Vergessenheit. Es war Nakayama Hakudo (1869-1958), der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts Iaido wieder der Öffentlichkeit zugänglich machte. 1932 tauchte erstmals der Name Iaido als Bezeichnung
für die Schwertkunst auf.

Iaido wird in Form von Kata geübt: genau festgelegte Abfolgen von Schwerttechniken. Dabei bestehen alle Iai-Kata aus vier Elementen: Das schnelle, aber nicht überhastete Ziehen des Schwertes, das unmittelbar - entsprechend der Situation- zu einer Schneide-, Block-, oder Ausweichtechnik weitergeführt wird (nukitsuke). Die nun folgenden Schnitte (kiritsuke) sollen den oder die Angreifer töten. Es werden nicht mehr Bewegungen ausgeführt, als unbedingt notwendig. Dann wird die Klinge
vom Blut gereinigt (chiburi) und das Schwert in die Scheide zurück geführt (noto). Die ganze Kata dauert dabei meist nur wenige Sekunden.

weitere Informationen zu Laido könnt Ihr hier entnehmen: Norddeutscher Iaido Bund


DIE KATA DES ZNKR-IAIDO:
Als Seitei-Iaido werden zwölf Kata bezeichnet, von denen sieben 1968 von Iai-Meistern aus verschiedenen Stilrichtungen zusammengestellt wurden. 1980 hat man nochmals drei Kata hinzugefügt und im Jahr 2000 kamen zwei weitere Kata dazu. Diese zwölf Kata gelten als Seitei-Iai (Standart-Iai) des Zen Nihon Kendo Renmei (alljapanischer Kendo Verband) bzw. der International Kendo Federation (IKF) und werden heute als Zen Nihon Kendo Renmei Iaido (ZNKR-Iaido) oder Zen Ken Ren Iaido bezeichnet.
ZNKR-Iaido wird von vielen Iaidoka verschiedener Stilrichtungen als Basis und Grundschule benutzt und vor allem auch bei Wettkämpfen und Prüfungen gezeigt. Die Bewegungsabläufe wurden vom ZNKR genau beschrieben (und werden von Zeit zu Zeit etwas verändert).

DIE KATA DES ZNKR-IAIDO:

ippon me (1. Form)
mae (vorn)

nihon me (2. Form)
ushiro (hinten)

sanbon me (3. Form)
ukenagashi (empfangen und abgleiten lassen)

yohon me (4. Form)
tsuka ate (Stoss mit dem Griff)

gohon me (5. Form)
kesa giri (Schnitt entlang der Kesa)

roppon me (6. Form)
morote tsuki (Stich mit beiden Händen)

nanahon me (7. Form)
sanpogiri (Schnitt in drei Richtungen)

happon me (8. Form)
ganmen ate (Stoss ins Gesicht)

kyuhon me (9. Form)
soete tsuki (Stich in den Magen)

jupon me (10. Form)
shiho giri (Schnitt in vier Richtungen)

juichippon me (11. Form)
sogiri (verfolgendes Schneiden)

junippon me (12. Form)
nukiuchi (ziehen und schneiden)



DIE KATA DES MUSO SHINDEN RYU:
Muso heisst Traum oder Vision, Shin bedeutet Gottheit oder Geist, Den ist die Überlieferung und Ryu die Art, Schule, System oder Stilrichtung. Muso
Shinden Ryu geht zurück auf das Shimmei Muso Ryu, das im 16. Jahrhundert von Hayashizaki Jinsuke Shigenobu (ca. 1546-1621) entwickelt wurde. Später spaltete sich Shimmei Muso Ryu auf in zwei Richtungen: Muso Shinden Ryu und Muso Jikiden Eishin Ryu. Heute ist Muso Shinden Ryu in drei Stufen gegliedert: Hasegawa Chikaranosuke Eishin (Shigenobu) brachte Hasegawa Eishin Ryu oder Chuden (mittlere Stufe, zweiter Grad) ins Musho Shinden ein. Chuden
besteht aus 10 Kata, alles Techniken aus dem Sitzen (Iai Hiza). Hayashi Rokudaya Morimasa fügte Omori Ryu hinzu. Omori Ryu oder Shoden (untere Stufe, erster Grad) besteht aus 12 Kata, 11 beginnen im Sitzen
(Seiza), 1 im Stehen. Okuden schliesslich, die "Geheimlehren" setzt sich aus 19 Kata zusammen, davon beginnen 8 im Stehen.
Nakayama Hakudo stellte Anfangs des 20. Jahrhunderts Muso Shinden in seiner heutigen Form zusammen und machte es der Öffentlichkeit zugänglich.
DIE KATA DES MUSO SHINDEN RYU:

omori ryu / shoden

(seiza no bu)
ippon me: shohatto
nihon me: sato
sanbon me: uto
yonhon me: atarito
gohon me: inyoshintai
roppon me: ryuto
nanahon me: junto (kaishaku)
hachihon me: gyakuto
kyuhon me: seichuto
juppon me: koranto
juippon me: gyakute inyoshintai (inyoshintai kaewaza)
junihon me: nukiuchi


okuden

(suwari waza)
ippon me: kasumi
nihon me: sunekagoi
sanbon me: shihogiri
yonhon me: tozume
gohon me: towaki
roppon me: tanashita
nanahon me: ryozume
hachihon me: torabashiri

(tachi waza)
ippon me: yukitsure
nihon me: tsuredachi (rentatsu)
sanbon me: somakuri
yonhon me: sodome
gohon me: shinobu
roppon me: yukichigai
nanahon me: sodesurigaeshi
hachihon me: moniri
kyuhon me: kabezoi
juppon me: ukenagashi
juippon me: itomagoi



eishin ryu / chuden
(iai hiza no bu)

ippon me: yokogumo
nihon me: toraissoku
sanbon me: inazuma
yonhon me: ukigumo
gohon me: yamaoroshi
roppon me: iwanami
nanahon me: urokogaeshi
hachihon me: namigaeshi
kyuhon me: takiotoshi
juppon me: batto (todome)

tachi uchi no kurai
(Kata für zwei Personen mit Boken)

ippon me: deai
nihon me: tsuke komi
sanbon me: ukenagashi
yonhon me: ukekomi
gohon me: tuski kage
roppon me: suigetsu to
nanahon me: doku myo ken
hachihon me: zetsu myo ken
kyuhon me: shin myo ken
juppon me: uchikomi



DIE KATA DES MUSO JIKIDEN EISHIN RYU:
Muso Jikiden Eishin Ryu geht zurück auf das Shimmei Muso Ryu, das im 16. Jahrhundert von Hayashizaki Jinsuke Shigenobu (ca. 1560-1621) entwickelt wurde. Später spaltete sich Shimmei Muso Ryu auf in zwei Richtungen: Muso Shinden Ryu (Shimomura Ha) und Muso Jikiden Eishin Ryu (Tanimura Ha). Wie Muso Shinden Ryu hat auch Muso Jikiden Eishin Ryu im Laufe der Zeit Lehren anderer Meister aufgenommen: Eishin Ryu, heute oft als Chuden (mittlere Stufe) bezeichnet, wurde von Hasegawa Chikaranosuke Eishin eingebracht. Später fügte Hayashi Rokudaya Morimasa -der unter Omori Rokurosaemon Shinkage Ryu studiert hatte- die Katafolge Omori Ryu oder Shoden (untere Stufe) ins Muso Jikiden Eishin Ryu ein.
DIE KATA DES MUSO JIKIDEN EISHIN RYU:

omori ryu / shoden

ippon me: mae
nihon me: migi
sanbon me: hidari
yonhon me: ushiro
gohon me: Yaegaki
roppon me: ukenagashi
nanahon me: kaishaku
hachihon me: tsukekomi
kyuhon me: tsukikage
juppon me: oikaze (yaegaki kaewaza)
juippon me: nukiuchi


okuiai

(tate hiza)
ippon me: kasumi
nihon me: sunekagoi
sanbon me: shihogiri
yonhon me: tozume
gohon me: towaki
roppon me: tanashita
nanahon me: ryozume
hachihon me: torabashiri

(tachi iai)
kyuhon me: yukitsure
juppon me: tsuredachi
juippon me: somakuri
junihon me: sodome
jusanbon me: shinobu
juyonhon me: yukichigai
jugohon me: sodesuri gaeshi
juroppon me: moniri
junanahon me: kabezoi
juhachihon me: ukenagashi

(seiza)
jukyuhon me: itomagoi



eishin ryu / chuden
(iai hiza no bu)

ippon me: yokogumo
nihon me: tora no issoku
sanbon me: inazuma
yonhon me: ukigumo
gohon me: oroshi
roppon me: iwanami
nanahon me: urokogaeshi
hachihon me: namigaeshi
kyuhon me: takiotoshi
juppon me: makko


tachi uchi no kurai
(Kata für zwei Personen mit Boken)

ippon me: deai
nihon me: tsuke komi
sanbon me: ukenagashi
yonhon me: ukekomi



DIE KATA DES SHINKAGE RYU:
Shinkage Ryu wurde Ende des 16. Jahrhunderts von einem Studenten des Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu und Kage Ryu gegründet: Kamiizumi Ise No Kami Fujiwara Hidetsuna. Der Begriff "Shin" in Shinkage Ryu bedeutet unter anderem "neu". Dieser "neue Kage-Stil" wurde seit 1560 vom Yagyu-Clan gepflegt und während der Edo-Perione offizieller Stil am Hofe des Shogun Tokugawa Iemitsu. 1936 erhielt Kashima Kiyotaka vom 14. Oberhaupt der Schule die Erlaubnis,
Iai-Techniken ausserhalb der Yagyu-Familie zu lehren. 1955 wurden die verschiedenen Bezeichnungen für den Stil schliesslich unter dem Namen Shinkage Ryu Iaido zusammengefasst. Es gibt heute 35 Kata ohne feste Reihenfolge (wobei junnuki meistens als erste, ittoryodan als letzte Kata ausgeführt wird).


DIE KATA DES SHINKAGE RYU:

(tachi waza)
bajoken (chin sei)
itto ryokan
sagarifuji
sakai
sakatenuki
sekko
tasukinuki
tento
tsubamegeashi
uchidome
uzan
zengo no teki


(suwari waza)
byobugaeshi
hikimi
hirakinuki
hirakinuki (iso no nami)
junnuki
kakaridoshi
konotegashiwa
kurumigaeshi
makigiri
muko no katana
mune no katana
mune no katana (tsukatori)
obinuki
oshinuki
raito
saken
sateki
tsureashi
unnyuken
yokemi
yokogumo



DIE KATA DES TAMIYA RYU IAIJUTSU:
Tamiya Ryu wurde im 16. Jahrhundert von Tamiya Heibei Narimasa entwickelt. Zusammen mit Katayama Hoki no kami Hisayasu (dem Gründer des Hoki Ryu) und Sekiguchi Jushin (dem Gründer des Sekiguchi Ryu) soll Narimasa ein Schüler von Hayashizake Jinsuke Shigenobu gewesen sein.
Tamiya Heibei Narimasa diente unter Kishu Dainagon Yorinobu in der Provinz Kishu. Dort wurde sein Iaijutsu bekannt unter dem Namen Kishu Tamiya Ryu. Im Jahr 1797 lernte Tsumaki Junjiro Motoaya den Stil und die Lehren wurden in seiner Familie weitergegeben bis zum heutigen Oberhaupt: Tsumaki Seirin Genshin.


DIE KATA DES TAMIYA RYU IAIJUTSU:


Omote no maki:

inazuma
oshinuki
yokemi
mawari kakari
mune no katana
tsuka hazushi
tsuki tome
shiranami
nigemi
oitachi
chojo


Koran no Maki:

(tachi waza)
to go setsu (katana ai giri)
mitsu kagami
mojiri tachi
sa tetsu
u tetsu
fuchi san
matsu kaze
yo arashi

(suwari waza)
inten giri
yoten giri
tsuki kage no tachi
hi cho
myo i
mura kumo



DIE KATA DES NITEN ICHI RYU:
Hyoho Niten ichi ryu, die "eine Schule von den zwei Himmeln" bzw. zwei Schwertern, Nito ichi ryu, wurde im 17. Jahrhundert vom Samurai Miyamoto Musashi Fujiwara Genshin (ca. 1584-1645) gegründet. Bereits zu Lebzeiten eine Legende, verweben sich in den Biographien Musashis Fakten mit Fiktion. Die meisten Hinweise auf das Leben Musashis gibt das Buch seines Schülers Iori: "Nitenki" (Geist der zwei Himmel). Musashi war ein grosser Kämpfer, der sein Leben ganz dem Weg des Schwertes widmete. Dieser Weg umfasste aber nicht nur den Umgang mit der Waffe, sondern auch Kunst, Handwerk und Philosophie. Musashi war ein begabter Maler und Bildhauer.
Seit dem 15. Jahrhundert war es üblich, das Samurai zwei Schwerter im Gürtel trugen: Dai-Sho, gross-klein. Ein Langschwert und ein Kurzschwert. Da Musashi der Meinung war, dass man alle Waffen, die man besitzt, gebrauchen sollte, statt sein Leben wegzuwerfen und es bedauerlich sei, mit einer unbenutzten Waffe im Gürtel zu sterben, entwickelte er einen Schwertstil, bei dem beide Schwerter gleichzeitig eingesetzt werden. Dabei werden meist Abwehrtechniken mit dem Kodachi (Kurzschwert) in der linken Hand mit Kontertechniken des Tachi (Langschwert) in der rechten Hand kombiniert. Zu den Überlieferungen des Niten ichi Ryu gehören aber auch viele Techniken nur mit dem Langschwert oder allein mit dem Kurzschwert. Gegen Ende seiner Laufbahn schrieb Miyamoto Musashi seine Lehren im "Buch der fünf Ringe" (Gorin no sho) nieder, das er seinem Schüler Terao Kyumanosuke Nobuyuki widmete. Von Terao setzte sich die Schule bis in unsere Zeit fort.Die Techniken des Niten ichi Ryu sind sehr Realitätsbezogen und praktisch ausgelegt. Sie werden in Form von 24 Kata zu zweit mit Holzschwertern geübt.

DIE KATA DES NITEN ICHI RYU:

Itto seiho (Langschwert Techniken)
Sassen
Hasso hidari
Hasso migi
Uke nagashi hidari
Uke nagashi migi
Moji gamae
Haritsuke
Nagashi uchi
Tora bura
Kazuki
Aisen uchidome
Amashi uchi

Kodachi seiho (Kurzschwert Techniken)
Sassen
Chudan
Uke nagashi
Moji gamae
Haritsuke
Nagashi uchi
Aisen

Nito seiho (Zwei Schwerter Techniken)
Chudan
Jodan
Gedan
Waki gamae hidari
Waki gamae migi



DIE KATA DES TENSHIN SHODEN KATORI SHINTO RYU:
Die "tatsächlich und wirklich vom Himmel beigebrachte" Schule Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu entstand um 1447 u.Z. Der Gründer des Katori Shinto Ryu, Iizasa Choisai Ienao (1387 - 1488), hatte sich seit seiner frühen Jugend intensiv mit Ken-jutsu, dem Schwertfechten, und So-jutsu, dem Speerkampf, beschäftigt. Er galt als ausgezeichneter Kämpfer, der in vielen Duellen nie besiegt wurde. Etwa im Alter von sechzig Jahren zog sich Ienao nach Umekiyama in die Abgeschiedenheit eines Tempels in der Nähe des Katori-Schreines zurück. Er verbrachte seine Tage mit Meditation, Gebeten und Kampfkunsttraining. Eines Tages erschien Ienao im Traum die Gottheit Futsu-nushi-no-mikoto und übergab ihm das Buch 'Mokuroku Heiho no Shinso', ein Buch über die Kampf- und Kriegskunst. Darauf gründete Ienao sein eigenes Bujutsu, Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu, ein System, das den Umgang mit verschiedenen Waffen, aber auch den waffenlosen Kampf umfasst. Ienao errichtete ein Dojo und begann, seine Kampfkunst an viele Schüler weiter zu geben.


DIE KATA DES TENSHIN SHODEN KATORI SHINTO RYU :


Tachi-jutsu (Kenjutsu)

Omote no tachi, 4 kajo:
Itsutsu no tachi
Nanatsu no tachi
Kasumi no tachi
Hakka no tachi

Gogyo no tachi, 5 kajo:
Mitsu no tachi
Yotshu no tachi
In no tachi
Sha no tachi
Hatsu no tachi

Gokui hichijo no tachi, 3 kajo:
Toyama no tachi (Ukifune no kurai)
Katanami no tachi (Yosui no kurai)
Agenami no tachi (Sangetsu no kurai)

Ryoto, 4 kajo:
Eigetsu no tachi (Nio no kurai)
Suigetsu no tachi (Tenshi no kurai)
Issonami no tachi (Huyo no kurai)
Murakumo no tachi (Sasu no kurai)

Gokui Kodachi, 3 kajo:
Hangetsu no kodachi
Suigetsu no kodachi
Seigan no kodachi

Naginata-jutsu

Omote no naginata, 4 kajo:
Itsutsu no naginata
Nanatsu no naginata
Kasumi no naginata
Hakka no naginata

Gokui hijijo no naginata, 3 kajo:
Embi no naginata
Tombo no naginata
Yoko no naginata





Bo-jutsu

Omote no bo, 6 kajo:
Seriai no bo
Sune hishigi no bo
Saiyu no bo
Kasa hazushi no bo
Hanetsurube no bo
Tatenami no bo

Gokui no bo, 6 kajo:
Gedan no kamae no bo
Kasumigake no bo
Denko kamae no bo
Inkamae no bo
Hikizue kamae no bo
Tatejo kamae no bo

So-jutsu

6 kajo:
Hiryu no yari
Koryu no yari
Tsukidome no yari
Anya no yari
Denko no yari
Yorunoya yari

Iai-jutsu

Iai-jutsu, 6 kajo:
Kusanagi no ken
Nukitsuke no ken
Nukiuchi no ken
Uken
Saken
Happoken

Tachi-iai-jutsu, 5 kajo:
Yukiai gyakunuki no tachi
Zengo chidori no tachi
Yukiai migichidori no tachi
Gyakunuki no tachi
Nukiuchi no tachi

Gokui-no-iai-jutsu, 5 kajo:
Kumokiri no ken
Hangestsu no ken



Ju-jutsu

36 kajo:
Tsuken
uchitori te
Sotodori te
Kono hagaeshi
Musa soku
Kata e mon
Ryo e mon
Koromo shibori
Kareki ori
Oni osae
Tengu gaeshi
Yami no yo
Sasudome
Gi bo shu gaeshi
Taki toshi
Hishi ri biki
Sukatami
Hagoromo shibori
Yumei makura
Higi gane
Enji shibori
Toba soto ori
Shika no isoku
Yama toshi
Sode guruma
Tachi yoko koe
Do shibori
Hiki shibori
Shogi daoshore
Saka yubi
Kubi shiboroi
Washi no ha otoshi
Sora muki busei
Kata bane osae
Oniki bina
Gozen tori

Shuriken-jitsu
kuden



TAMESHIGIRI

Tameshigiri bedeutet Schnitttest. In alten Zeiten testeten die Samurai ihre Schwerter an den Körpern von Exekutierten. Heute benutzt man -etwas weniger blutig- gerollte Strohmatten oder Bambusstämme. Mit einem scharfen Schwert werden verschiedene Schnitte geübt: Diagonale, horizontale, senkrechte, einhändige oder zweihändige Schnitte. An der Schnittfläche lässt sich die Qualität des Schnittes ablesen. Tameshigiri hat damit eigentlich nichts mit Iaido zu tun, wird aber von einigen Iaidoka praktiziert, um ihre Schnitttechnik zu testen.