Was ist Judo?
Judo gehört neben den bekannten Kampfsportarten wie Karate, Jiu-Jitsu, Tae-kwon-do, Aiki-do, Kung Fu etc. zu den asiatischen BUDO - Sportarten. Die Ursprünge all dieser Sportarten liegen in der chinesischen bzw. japanischen Tradition. Aber JUDO nimmt hierbei eine Sonderstellung ein. Während die übrigen BUDO – Sportarten (BUDO ist der Sammelbegriff für die „ritterlichen" Kampfkünste japanischer Samurai) noch Aggressionsmomente bergen, ist JUDO nur Sport. Im Judo-Training werden überwiegend Würfe, Hebel -, Würge -und Festhaltetechniken, neben der wichtigen „Ukemi" (Fallschule) gelehrt. Einen breiten Raum nimmt hier das „Randori" ein, der Übungskampf im Stand und im Boden."Nicht
das Ziel ist wichtig, sondern der Weg dorthin!"
Die Geschichte des Judo
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Jigoro Kano, geb. 1860, Student der politischen und philosophischen Fakultät, fing daraufhin an, sich mit Jiu-Jitsu zu beschäftigen. Kano studierte die Kunst der Selbstverteidigung bei mehreren Lehrern und wurde bald Meister seiner Altersklasse. Ihn störte aber die Härte des Jiu-Jitsu, das damals immer noch auf die kriegerische Auseinandersetzung vorbereitete. Da er Elemente des Jiu-Jitsu trotzdem als wertvoll für die körperliche Bildung und moralische Erziehung der Jugend ansah, gründete er als 23jähriger den Kodokan. |